Out Now

Portäts

Faces 3-2016 // Pfleiderer

Der Begriff „Spa“ ist heute in aller Munde. In politisch unruhigen Zeiten besinnen sich die Menschen gerne auf sich, gönnen sich Auszeiten. Jahrtausendealte Badetraditionen werden neu interpretiert, wie es die szenisch gestalteten „Spas“ der Schweizer Innenarchitektin Ushi Tamboriello zeigen. Gleichzeitig erfreuen sich aber auch prachtvolle historische Bäder wieder wachsender Beliebtheit. Das 1877 in Baden-Baden erbaute Friedrichsbad beeindruckt mit seiner 17,5 Meter hohen Kuppel über dem runden Bewegungsbad. Ganz den Bedürfnissen der Natur angepasst, begnügen sich H3T architekti aus Prag mit mobilen Minisaunen, die aufgrund ihrer individuellen Gestaltung so witzig daherkommen, dass sich der Betrachter ein Lachen nicht verkneifen kann. Und Lachen entspannt bekanntlich ...

Weiterlesen

Weil wir viele Köpfe haben

Faces 2-2016

Spielen gehört zu den Urtrieben des Menschen. Selbst die rasant wachsende Digitalisierung vermag daran kaum etwas zu ändern. Das hat uns Redakteure neugierig gemacht und der zweiten Ausgabe der Faces of Interior 2016 den Titel Play gegeben. Was das Spiel in uns auslöst, welche Emotionen uns erfassen, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen, bringt uns Heike Gfrereis überzeugend nahe. Die Leiterin der Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach spricht von einer Seelenwanderung auf Zeit. Sie interpretiert Spielen als eine Spezialbegabung, ohne die uns die Welt verschlossen bliebe. Obwohl der Begriff Spielen im europäischen Sprachgebrauch in erster Linie Kindern zugeordnet wird, trifft er gerade heute auf alle Altersgruppen zu. Faces of Interior lädt Sie ein auf eine subtile Reise in die Welt des Spielens.

Weiterlesen


Porträts

Faces 1-2016 // Pfleiderer

Die deutsche Übersetzung des Titelthemas “Value“ wurde in den Büroporträts zum Wortspiel. UnterbeWERTet, da fast in Vergessenheit geraten, ist der chinesische Architekt Chen Kuen Lee, der sich mit seinen organisch geformten Einfamilienhäusern in den 1960er- und 1970er-Jahren im Raum Stuttgart einen Namen gemacht hat. WiederverWERTung betreibt das niederländische Büro refunc. „Es gibt keinen Abfall“, lautet die Botschaft des in Den Haag ansässigen Kollektivs, das mit jedem realisierten Projekt ein Mahnmal gegen den Wegwerfwahn setzt.

WERTschätzung erfahren alle alten Gebäude, die vom österreichischen Architekten Thomas Lechner in seinem Heimatland umgebaut werden. Der respektvolle und einfühlsame Umgang mit dem Bestand hat ihn inzwischen über die Grenzen hinaus bekannt gemacht.

Weiterlesen


Banz + Riecks Architekten

Portrait aus der Bürodokumentation 2016

Im letzten Newsletter haben wir Ihnen ein Projekt aus der Bürodokumentation "Strategie für einen zukunftsfähigen Industriebau" von Banz + Riecks Architekten gezeigt. Dieses Mal sollen Sie das Büro selbst kennenlernen: Gemeinsam geht es mit den Architekten Elke Banz und Dietmar Riecks zur Baustelle in Müschede. Die Architekten aus Bochum finden ihre Wirkungsstätte am Rande des Sauerlands für ein Gespräch passender als das Büro in Bochum. Immerhin gibt es hier neben der kurz vor der Fertigstellung stehenden Halle der Croso International GmbH auf dem Areal Sophienhammer eine beeindruckende Dichte von energieoptimierten Industrie- und Verwaltungsgebäuden von Banz + Riecks. Elke Banz und Dietmar Riecks sprechen über ihre Anfänge, ihre Projekte, besondere Momente und den ganz normalen Büroalltag.

Weiterlesen


Banz + Riecks Architekten

Strategien für einen zukunftsfähigen Industriebau

Das Büro Banz + Riecks Architekten, Bochum, steht für energetisch und betriebswirtschaftlich überzeugende Architekturlösungen. Seit der Bürogründung 1994 haben sich Elke Banz und Dietmar Riecks den unterschiedlichsten Bauaufgaben gestellt. Aus der daraus resultierenden Fülle von Arbeitsergebnissen entwickelte sich der Industriebau mehr und mehr zum Schwerpunktthema.

Zwölf zukunftsfähige Industriebauten machen den Inhalt des Buches aus. Angefangen mit der Fertigungshalle Mannus für die Julius Cronenberg oH in Arnsberg von 2001 bis zum aktuellsten Projekt, dem Verwaltungs- und Fertigungsgebäude für Croso International am gleichen Ort. Zwei begleitende Fachbeiträge und ein Interview vertiefen das Thema.Banz + Riecks Architekten

Strategien für einen zukunftsfähigen Industriebau.

Weiterlesen


Porträts

Faces 4-2015 // Pfleiderer

In der Rubrik "Porträts" werden (Innen-)Architekten und Designer vorgestellt, die das Titelthema repräsentieren. Das historische Porträt widmet sich in Anlehnung an das Cover dieses Mal einem etwas anderen „Designer“: Louis Braille, selbst als Kind erblindet, entwickelte die nach ihm benannte Punktschrift. Bis heute offizielle internationale Blindenschrift, erlaubt sie das Lesen durch Tasten. Ganz der Haptik und den Gefühlen, die unterschiedliche Materialien und (begehbare) Strukturen auslösen können, haben sich das Büro Haptic Architects mit Standorten in Oslo und London sowie das trinationale Kollektiv Numen/For Use verschrieben.


„Kontraste prägen uns“

Puls 2-2015 // Busch-Jaeger

Mit dem Wettbewerbsgewinn 1989 für die neue Bibliothek von Alexandria schaffte das norwegische Büro Snøhetta, das erst zwei Jahre zuvor gegründet worden war, den Durchbruch. Damals mussten sie sich noch die Anzüge ausleihen, heute ist Snøhetta zu einem der einflussreichsten und meistbeachteten Büros weltweit geworden. Die nordischen Wurzeln, auf die bereits der Büroname hinweist, spielen bis heute für die Identität eine entscheidende Rolle. Puls traf Kjetil Thorsen, den Mitbegründer des Büros, Anfang August zu einem Gespräch in Berlin, wo er am Abend die Ausstellung „Living the Nordic Light“ eröffnete. 

Weiterlesen


ECOLA - Die Dokumentation

Seit 2000 prämiert der ECOLA-Award alle zwei Jahre die besten Putzbauten Europas, gemeinsam ausgelobt von dem Unternehmen Sto und dem Bundesverband Ausbau + Fassade (BAF) im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Eine anspruchsvolle Jury nominiert in 19 Ländern verschiedene Projekte, deren Schwerpunkte von robusten Wetterschalen über fein modellierte Fassaden oder Innenwände bis zu aktuellen Ansätzen der Ornamentik reichen. 2015 wurden die Gewinner der diesjährigen Auszeichnung gemeinsam mit der Nominierungs- und Bewertungsjury nach London eingeladen. Vom 24. bis zum 26. September standen international gültige und zeitgemäße Beurteilungskriterien für energieeffizientes Bauen im Fokus.

Weiterlesen


Vergessener Ort

Faces of Interior 3-2015 // Pfleiderer

Längst hat die Lungentuberkulose ihren Schrecken verloren, aber als die Landesversicherungsanstalt Berlin 1898 beschloss, im etwa 50 Kilometer entfernten Beelitz eine Lungenheilanstalt zu bauen, war die „Schwindsucht“ seit Jahrzehnten eine Volkskrankheit. Jeder dritte Todesfall unter den Erwerbstätigen und jeder zweite Fall von Invalidität ging auf Tuberkulose zurück. Diese Zustände zu verbessern, war aus volkswirtschaftlicher Sicht dringend erforderlich. Die dafür geschaffene Anlage beeindruckte nicht zuletzt mit ihrer Größe. Als Zeitzeugin einer vergangenen Epoche zerfällt sie nach und nach und wurde zu einem eindrucksvollen, aber vergessenen Ort.

Weiterlesen


Tile-Award 2014

ceramic tiles 2015 // Agrob Buchtal

Lieblingsplätze, Treffpunkte, Lebensräume – Orte, die wir immer wieder regelmäßig aufsuchen, bildeten das Thema des Tile Award 2014. Damit riefen Agrob Buchtal und AIT/GKT zum 3. Mal junge internationale Architekten und Innenarchitekten unter 35 Jahren auf, ihre Kreativität mit dem Material „Fliese“ in drei möglichen Kategorien (Lernen, Wohnen, Wellness/Spa) auf die Probe zu stellen. Entstanden sind überraschend neue Raumideen, bei denen die unkonventionelle Verwendung des Fliesenmaterials eine moderne Identität schafft und Andere dazu einlädt, ihren eigenen Lieblingsort zu entdecken.


Architekturmodelle - neu entdeckt

aus: Faces of Interior 2-2015 // Pfleiderer

Es war und ist das traurige Los vieler Architekturmodelle, dass sie lediglich als Hilfsmittel betrachtet werden, deren Wert sich darin erschöpft, ein Ersatz zu sein. Entweder, weil sie die gebaute Realität solange vorwegnehmen, bis sie vom Baufortschritt eingeholt werden – dann verliert das Modell seine Bedeutung bei der Fertigstellung des „echten“ Gebäudes. Oder die dem Modell zugeschriebene Hilfsfunktion besteht einzig darin, eine Art „Stellvertreter“ des Bauwerks zu sein, beispielsweise in einer Museumssammlung.

Anhand der Modellsammlung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) gibt Oliver Elser einen neuen Blick auf die Architekturmodelle und deren Geschichten, die bisher noch nicht dazu erzählt wurden.

Weiterlesen


Naturverwurzelt

Louis 1-2015

Holz bietet in seiner Verarbeitung so viele Facetten, dass es inzwischen mit jedem formbaren Baustoff konkurrieren kann. Mario Rinke, Lehrender an der ETH Zürich, hat sich Gedanken zur Metamorphose des archaischen Materials gemacht und zeigt auf, wo die Grenze zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit liegt.

Weiterlesen


Belgische Brauerei in neuem Gewand

aus: Puls

Bloßes Mauerwerk, industrielle Relikte und großzügige Einschnitte in Decken und Böden – das multifunktionale Zentrum de Hoorn erinnert nicht nur durch den Namen an seine ursprüngliche Bestimmung als Brauereigebäude. Für die Stadt Leuven bedeutet die Transformation städtebaulich den Schritt in die Zukunft.

Weiterlesen


Stadtflucht

aus: Louis 3-2014

Die Anziehungskraft der Ballungszentren ist ungebrochen, denn nur die Großstadt bietet attraktive Arbeitsplätze, individuelle Freiräume und kulturelle Rundumversorgung. Zeit, die scheinbare Alternativlosigkeit dieser Entwicklung einmal auf die Probe zu stellen und ein Loblied auf die Provinz anzustimmen.

In einem amüsanten Bericht erzählt der Architekt und Autor Stefan Staehle von seiner „naiven Vorstellung“ vom Landleben und schildert seine Erfahrungen des Umzugs von Stuttgart nach Bad Kreuznach.

Weiterlesen


Kapelle im Eduardus-Krankenhaus

Occhio Cases 02


Die gelungene Materialwahl und das flexible Beleuchtungskonzept verleihen der Kapelle im Kölner Eduardus-Krankenhaus einen besonderen Reiz. Die Symbiose aus Architektur, Material und Beleuchtung sowie die Verbindung von Tages- mit Kunstlicht standen bei der Konzeption des von schultearchitekten aus Köln geplanten Sakralraums im Vordergrund. Tageslicht fällt in den ansonsten fensterlosen Raum durch ein oval geformtes Oberlicht – das "Fenster zum Himmel" – und verleiht dem direkt darunter liegenden strahlend blauen, vom Kölner Künstler Walter Prinz organisch geformten Altar eine besondere Aura. Occhio Più Einbaustrahler ergänzen dieses Szenario geschickt, indem sie die Struktur der rauen Klinkerwände unterstreichen.

Weiterlesen

Partner