Newcomer

Max Otto Zitzelsberger – Architekt

München, Deutschland

Warum haben Sie sich entschieden Architektur zu studieren?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Weil ich unbedingt bauen wollte und zwar anders als das, was man üblicherweise als „Architektur“ bezeichnet.

Was macht ihr Büro besonders?
Ich baue wenig, lasse mir viel Zeit und versuche nach Möglichkeit einen gesellschaftlichen Mehrwert mit den Projekten zu erreichen.


asdfg Architekten

Hamburg, Deutschland

Wie kamen Sie auf Ihren Büronamen?
asdfg steht auf der Tastatur und ist damit im Alltag allgegenwärtig. Wir reihen uns in die Tradition der Buchstabenbüros ein, ohne dass sich das Kürzel jedoch aus unseren Initialen zusammensetzt. Als Zeichenfolge von fünf auf der Tastatur hintereinanderliegenden Buchstaben ist asdfg zunächst einmal ein Kürzel ohne festgelegte Bedeutung. Genau darum ging es uns: um eine Offenheit für Personen und Inhalte.

Mit wem (Architekt, Designer, ...) würden Sie gerne mal ein Projekt verwirklichen?
Grundsätzlich finden wir die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen spannend. Gerne würden wir einen surrealen Ort gemeinsam mit David Lynch entwerfen, eine Installation mit Olafur Eliason oder ein Lehmhaus mit Martin Rauch. Wir warten auch noch auf das richtige Projekt für eine Zusammenarbeit mit dem Meister der Algorithmen, Benjamin Koren.

Weiterlesen


da architecture

Hamburg, Deutschland

Warum haben Sie sich entschieden, Architektur zu studieren?
Ich hatte mich schon während der Schulzeit für Architektur interessiert und „Traumhäuser“ entworfen. Somit lag es nahe, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Wodurch wird Ihre Arbeit inspiriert?
Die Arbeiten werden oft von der Umgebung des Bauplatzes, von Menschen, Modellen, Kunst und vielem mehr geprägt. Dabei sind es zahlreiche Faktoren, die uns beim Entwurfsprozess inspirieren. Das kann ein Besuch im Museum sein, ein Blättern in Zeitschriften oder ein Spaziergang im Park, bei dem die Gedanken schweifen können.

Weiterlesen


illiz architektur

Wien, Österreich // Zürich, Schweiz

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Wir haben uns schon früh im Studium zusammengetan und von einem gemeinsamen Büro geschwärmt – wurden deshalb allerdings allseits etwas belächelt. Die Aussichten waren damals alles andere als gut. Auch als es uns an verschiedene Orte verschlagen hat, sind wir immer wieder zusammengekommen, um Entwürfe gemeinsam zu entwickeln. Durch den frühen Wettbewerbserfolg 2008 haben wir dann den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft.

Was macht Ihr Büro besonders?
Wir entwickeln alle unsere Projekte gemeinsam – und das trotz der Distanz zwischen unseren beiden Standorten in Wien und Zürich. Das funktioniert so gut, weil wir drei uns schon sehr lange und sehr gut kennen. Wir sprechen einfach die gleiche Sprache und oft ist es schon so, dass einer von uns den Gedanken des anderen ausspricht, bevor er selbst dazu kommt.

Weiterlesen


June14

Berlin, Deutschland / New York, USA

Which philosophy guides you in your actions?
As a base situation we are optimists. We think that people have endless unfulfilled potential. We think that people are capable of great change and that architecture and lots of other good things can be a catalyst for that.

What does good architecture mean to you?
We like architecture that is joyful. We like buildings that create new possibilities for people rather than just fulfilling a brief. (Obviously wonderful briefs are excluded.) We like it when architecture finds this newness from something that is already there, some kind of idiosyncrasy that guides.

Weiterlesen


KOKO architects

Tallinn, Estland

Warum haben Sie sich entschieden Architektur zu studieren?
Die Sache ist, ich habe nie Architektur studiert. Mein Vater war Architekt, wodurch ich in einem von Architektur geprägten Umfeld aufwuchs. Ich habe versucht dem zu entfliehen, indem ich Grafik, Animation und Fotografie studierte, doch es gelang mir nicht wirklich: 1999 beteiligte ich mich zusammen mit Raivo Kotov an dem Wettbewerb für den estnischen Pavillon auf der EXPO2000 in Hannover. Es war sehr motivierend für ein großes, internationales Publikum etwas entwerfen zu dürfen.

An welchem Ort entstehen Ihre besten Ideen?
Früh am Morgen unter der Dusche.

Weiterlesen


Leupold Brown Goldbach Architekten

München, Deutschland

Welche Philosophie verfolgen Sie bei Ihrem Tun?
Zuhören, Verstehen, Analysieren. Anschließend entwickeln wir daraus gemeinsam mit den Beteiligten die bestmögliche Lösung. Wenn die Lösung steht, lassen wir nicht locker und ziehen sie bis zum Schluss durch. Durch das intensive Einbinden der vielen Beteiligten gelingt es uns erstaunlich gut, die Leute zu begeistern und bei der Stange zu halten. Da entsteht oft eine richtige Gruppendynamik. Wir erklären auch immer allen Beteiligten die übergeordnete Idee, bis hin zum Handwerker - das kostet Kraft, lohnt sich aber jedes Mal. 

Was bedeutet gute Architektur für Sie?
Selbstverständlichkeit. Wenn es am Ende so aussieht als müsste es genau so sein und nicht anders.

Weiterlesen


LYRA / Lara Yves Reinacher Architekten

Zürich, Schweiz

Wie funktioniert Ihr Büro?
Lara: Wir sind ein Team aus sehr engagierten, talentierten Architekten. Jeder Einzelne von uns ist wichtig und wird für seinen spezifischen Beitrag respektiert. So gesehen funktioniert unser Büro durch eine kluge Verkettung von uns allen.
Yves: Eine flache Hierarchie prägt unser Büro – jeder kann und soll sich einbringen. Unser Glück ist es, dass wir eine äußerst heterogene Truppe sind und das auch wunderbar funktioniert. Wir sind deshalb alle sehr motiviert und profitieren untereinander von unseren Erfahrungen.

An welchem Ort entstehen Ihre besten Ideen?
Lara: Abends beim Wein, wenn unser Sohn schläft.
Yves: Nach dem Motto "aus dem Bauch durch den Kopf in die Hand" kommen Ideen immer und überall. Ob sie gut sind, zeigt sich meistens erst später.

Weiterlesen


March Gut

Linz, Österreich

Welche Philosophie verfolgen Sie bei Ihrem Tun?
Wir schauen immer zunächst sehr genau, was vorhanden ist, und versuchen das Vorhandene so gut wie möglich zu nutzen oder zu transformieren. Neue Technologien werden mit dem Anspruch eines sinnvollen Umgangs mit Ressourcen integriert. Wir haben viel Erfahrung beim Spiel mit Formen und Farben und somit einen hohen ästhetischen Anspruch an unsere Arbeit.

An welchem Ort entstehen Ihre besten Ideen?
Auf Reisen. Wir versuchen einmal im Jahr ausgiebig zu verreisen (muss aber keine Fernreise sein) und uns mit anderen Menschen und Orten auseinanderzusetzen. Dabei bekommt man immer eine andere Sicht auf die eigene Arbeit und wirklich gute Ideen.


MoRe Architekten

Hamburg / Freiburg, Deutschland

Was gab den Anstoß zur Bürogründung?
Wir nahmen zu Anfang vor allem aus Spaß gemeinsam an Architekturwettbewerben teil und hatten Erfolg dabei. Dass dies zu einem Auftrag führen könnte, war uns beiden zunächst gar nicht richtig bewusst. Doch plötzlich trat genau dies ein und unsere Bauherren brachten uns das Vertrauen entgegen, dass auch eine lose Arbeitsgemeinschaft, die wir zu diesem Zeitpunkt noch waren, die Aufgabe bewältigen könnte. So erfolgte die Bürogründung mehr oder weniger parallel zur Bearbeitung unseres ersten Projekts.

Wen sehen Sie als Mentor und warum?
Einen Mentor im eigentlichen Sinne hatten wir nie und haben wir immer noch nicht. Wir pflegen jedoch einen aktiven Austausch mit Kollegen jeder Altersklasse und sind der Meinung, dass Netzwerke auch für die eigene Weiterbildung enorm wichtig sind.

Weiterlesen


noa*

Bozen, Italien

Wie funktioniert Ihr Büro?
noa* versucht mit jedem Projekt nicht nur ein Gebäude zu entwerfen, sondern das Gegebene zu interpretieren und dabei Geschichten zu bauen. Es ist uns wichtig, unsere internationale Erfahrung mit dem Lokalen zu verbinden und somit eine neue Synergie zu schaffen. Im Büro arbeiten wir sehr interdisziplinär; bei uns wird Architektur, Interior Design und Product Design als ein komplexes Zusammenspiel betrachtet. Manchmal holen wir noch Kreative aus unserem größeren Netzwerk hinzu, wodurch das Gesamtwerk noch internationaler und multidisziplinärer wird.

An welchem Ort entstehen Ihre
besten Ideen?

Abends in der Bar.

Weiterlesen


Panorama Arquitectos

Santiago, Chile

Why did you study architecture?
By mistake. I wanted to join the chilean air force to become a pilot, but I failed the eye sight tests, so as not to loose that year, I decided to enter art school. And to get to the art building were the clases were, I had to go arround the architecture faculty and there I saw things different to what I thought architecture was about, which called my attention.

With whom (architect, designer,…) would you like to carry out a Project? Is there a reason?
I rather prefer to work with an economist or even a biologist. I am sure every day we have to address architecture more as part of a system. A system that even when it fails, architecture should have the resources to adapt, sustain itself.

Weiterlesen


office 03

Köln, Deutschland

Was macht Ihr Büro besonders?
Dirk Waldmann: Wir haben Spaß am Entwerfen und geben das offen zu. Wir stellen uns Wettbewerben, auch wenn wir scheinbar keine Chance haben. Daran glauben wir tapfer. Wir fühlen uns wie ein kleines gallisches Dorf.

Welche Philosophie verfolgen Sie bei Ihrem Tun?
Berthold Jungblut: Philosophie ist im Zusammenhang mit Architektur ein großes Wort. Froh sind wir, wenn wir Räume schaffen, die zum glücklichen Miteinander beitragen können. Das ist Aufgabe genug, wenn man überlegt, wie Architektur auf unseren Alltag Einfluss nimmt und wer alles von unserem Tun beeinträchtigt wird.

Weiterlesen


pedevilla architects

Bruneck, Italien

Wodurch wird Ihre Arbeit geprägt?
Unsere Arbeit ist geprägt von der Präsenz der Berge, des natürlichen Umfelds der Alpenregionen und der Dolomiten. Unser beruflicher Arbeitsmittelpunkt befindet sich an der Schnittstelle des deutschen und italienischen Kulturraums. Pedevilla ist ein rätoromanischer Name, unsere Muttersprache ist deutsch. Wir leben in einer Landschaft die von 200 bis auf knapp 4.000 Meter Meereshöhe reicht. Dieses Dazwischen-sein prägt unser Denken.

Was bedeutet gute Architektur für Sie?
Gute Architektur sind für uns Gebäude, die in ihrer Materialität, Form und Funktionalität elementar sind. Es ist die Suche nach einer Art Reinheit. Das Abstreifen des Überflusses, das Herausschälen des Einfachen und die Darstellung des Wertvollen.

Weiterlesen


Querkopf Architekten

Hamburg, Deutschland

Was bedeutet gute Architektur für Sie?
POW!-Effekt.
Es muss sich einfach gut anfühlen beim Betrachten. So ein bisschen wie Schmetterlinge im Bauch eben. Wenn dieses Gefühl vergeht und man etwas genauer hinschaut und sieht, dass die Details elegant und sauber gelöst sind, dann ist es gute Architektur.

Mit wem (Architekt, Designer, ...) würden Sie gerne mal ein Projekt verwirklichen?
Tadao Ando.
... weil irgendwie alles cool ist, was er macht, und alles immer weit entfernt von dem Gewöhnlichen zu sein scheint.

Weiterlesen


schmidtploecker planungsgesellschaft

Frankfurt am Main, Deutschland

Welche Philosophie verfolgen Sie bei Ihrem Tun?
Markus: Der Mensch ist der Maßstab. Wir möchten Räume und Plätze entwerfen, die eine gute Atmosphäre erzeugen; in denen Menschen sich wohlfühlen können; die praktisch sind. Architektur ist meistens kein Einzelphänomen, sondern Bestandteil einer größeren städtebaulichen Struktur. Wir versuchen das Umfeld zu verstehen und mit unseren Gebäuden zu vernetzen. Ein Gebäude kann einen eigenen Charakter haben und trotzdem funktionierender Bestandteil eines Ensembles sein. 

Was bedeutet gute Architektur für Sie?
Christian: Wir streben nach Angemessenheit und Qualität . Uns interessiert, ob ein Haus insgesamt gut gemacht ist. Gute Architektur ist wie ein Körperteil – sie muss funktionieren und sich in den Körper (des Raums) einfügen. Ein Selbstverständnis ist für uns eine Grundvoraussetzung für Architektur. Gut wird sie dadurch, dass sie aufgrund ihrer Qualität dem Banalen entrissen ist.


su und z Architekten

München, Deutschland

Wie funktioniert Ihr Büro?
Florian Zielinski: Wir arbeiten mit einem sehr kleinen Team. Wir bearbeiten alle Aufgaben gemeinsam, diskutieren viel, probieren verschiedene Lösungsmöglichkeiten aus und betrachten die Aufgabe aus unterschiedlichen Blickwinkeln, bis wir die beste Lösung gefunden haben.

Welches war das bisher bedeutungsvollste Projekt, das Sie mit su und z realisiert haben?
Reinhard Unger: Wir haben bisher das Glück, ausschließlich schöne Bauaufgaben zu haben. Wir werten deshalb die Projekte untereinander gar nicht. Wir haben erst neulich für unser kleinstes Projekt - den Pavillion für Kinder - den BDA Max 40 Preis gewonnen. Das zeigt zum Beispiel, dass auch kleine Projekte ganz groß sein können.


Studio Maks

Rotterdam, Niederlande

Warum haben Sie sich entschieden Architektur zu studieren?
Architektur ist eine wunderbare Kombination aus vielen interessanten Themen: Kunsthandwerk, Ingenieurwissenschaft, Ökonomie, Ökologie, Soziologie, Geschichte … es wird niemals langweilig.

Wie funktioniert Ihr Büro?
Das Büro ist als Werkstatt zu verstehen; ein Ort, an dem wir mit neuen Ideen, Materialien etc. experimentieren. Je nachdem, was für die Entwicklung oder Realisierung eines Projekts notwendig ist, verwenden wir entsprechende Werkzeuge. Wir arbeiten mit Computersimulationen, Skizzen, Modellen, 1:1-Realisierungen oder führen Experimente mit unterschiedlichen Werkstoffen durch.

Weiterlesen


24gramm

Wien, Österreich

Wie kamen Sie auf Ihren Büronamen?
24g/m² wiegt das transparente Skizzenpapier, auf dem die ersten Konzeptideen entstehen. Während des Planungsprozesses ist es ein stetiger Begleiter.

Was bedeutet gute Architektur für Sie?

Gute Architektur ist für uns zeitlose Architektur, die nicht versucht einem Trend zu folgen. Gute Architektur entwickelt sich von innen heraus. Grundrisse und Raumlösungen, die im ersten Schritt bestmöglich an die Nutzer angepasst sind, jedoch ein gewisses Maß an Freiraum zulassen, um auf Veränderungen reagieren zu können.

Weiterlesen

Partner