Die aktuelle Ausgabe

05-2012

Öffentliche Bauten | Public Buildings

Lernen fürs Leben - Nachrichten über Gewalt an Schulen und Übergriffe an Kindern in Erziehungseinrichtungen berühren die Öffentlichkeit immer wieder in hohem Maße. Besondere Herausforderungen ergeben sich dabei für Architekten, die sich mit dem Thema präventiv oder therapeutisch auseinandersetzen müssen. Kein Geheimnis: ein Schulgebäude muss ganz schön viel leisten – „... Schutz vor Hitze, Kälte, Regen, Räubern und vor neugierigen Blicken bieten,” wie Le Corbusier verlangte. Das ist die Grundvoraussetzung. Paul Bonatz blickte weiter: „die Gestaltung der Schulhausfassaden sollte den Schülern die Schwellenangst nehmen, die Treppenhäuser sie würdevoll in Empfang nehmen und eine liebevolle Ausschmückung der Innenräume ein Gefühl von Wertschätzung vermitteln“. In diesem Sinne haben wir beispielhafte Projekte für Sie ausgewählt.


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben es geschafft! Der AIT-Award ist verliehen. Vor großer Kulisse wurden in Frankfurt am Main die Besten aus fast 1600 eingereichten Architekturprojekten prämiert. Vielleicht saßen Sie ja sogar im Publikum? Falls dies nicht der Fall war, werden wir Ihnen aber – wie versprochen – den einzigartigen Überblick über die weltweite Architektur und Innenarchitektur auf verschiedenste Weise zugänglich machen. *** Am umfassendsten finden Sie alle Projekte in unseren kommenden 21 AIT-Sonderausgaben als App auf iTunes. Einfach kostenlos aufs iPad downloaden und viele tausend Seiten durch die Gegenwartsarchitektur blättern. Der erste Band ist schon online, die weiteren folgen wöchentlich. *** Das Wichtigste des AIT-Awards – und dazu noch Analysen und Hintergründe – lesen Sie aber auch in der kommenden Ausgabe der AIThesen, die der Juni-AIT beiliegen wird. Und weil die AIThesen das Medium unserer Galerien sind, wissen Sie nun, dass wir uns demnächst auch dort mit dem AIT-Award beschäftigen werden. Viele Möglichkeiten also, um beispielsweise zu erfahren, dass die indische Architektur sich auf dem Weg nach ganz vorne befindet und die besten Büros aus Osteuropa dort bereits angekommen sind. Denn der globale AIT-Award hat (auch uns) die Augen für weniger bekannte Architekturregionen geöffnet. *** Und weil „nach dem Award vor dem Award“ ist, denken wir schon darüber nach, was wir beim nächsten Mal noch besser machen können. Die Verleihung des letzten „eigenen“ AIT-Architekturpreises hat schließlich vor 115 Jahren stattgefunden. So lange werden wir bestimmt nicht wieder warten.



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